Die Kombination aus Safari in Nordtansania und Strandurlaub auf Sansibar gehört zu den reizvollsten Reisen im Indischen Ozean – scheitert aber in der Praxis oft an der Logistik zwischen Arusha und der Insel. Täglich verkehren mehrere Kleinflugzeuge, die reine Flugzeit liegt bei 1,5 bis 2 Stunden, doch inklusive Transfers vom Camp zum Airstrip und weiter ins Resort vergehen leicht 4 bis 7 Stunden. Die Kosten für den Inlandsflug bewegen sich in der Regel zwischen 150 und 280 EUR pro Strecke, abhängig von Saison, Airline und Buchungsart.
Was dieser Artikel bietet:
Arusha ist das logistische Drehkreuz für Safaris in die nördlichen Nationalparks Tansanias, darunter Serengeti, Ngorongoro-Krater, Tarangire und Lake Manyara. Die meisten Reisenden starten oder beenden ihre Safari in Arusha-Stadt oder am rund 45 bis 60 Minuten entfernten Kilimanjaro International Airport (JRO). Für Flüge nach Sansibar kommen zwei Abflughäfen infrage: der kleinere Arusha Airport (ARK) nahe der Stadt sowie JRO, der internationale Linienflüge abwickelt.
Sansibar selbst wird über den Abeid Amani Karume International Airport (ZNZ) nahe Stone Town erreicht. Von dort verteilen sich Transfers entlang der Küsten – etwa 15 bis 20 Minuten nach Stone Town, 60 bis 75 Minuten an die Nordküste (Nungwi/Kendwa) oder 75 bis 90 Minuten an die windigere Südostküste (Paje, Bwejuu). Welche Küste sich je nach Reisestil am besten eignet, hängt auch stark von den Gezeiten und der Badetauglichkeit der einzelnen Strände ab. Wer seine Reise strukturiert plant, kann die Transfers so legen, dass sich der Wechsel vom staubigen Safarifahrzeug zur Strandliege an einem einzigen Tag entspannt ausgeht.
Bewährt hat sich eine Gesamtreisedauer von 11 bis 14 Tagen: 5 bis 7 Tage Safari, gefolgt von 5 bis 7 Tagen Strand. Kürzere Programme neigen dazu, Transferstress zu erzeugen, während längere Safaris (8+ Tage) ohne anschließende Erholung am Meer häufig zu Ermüdung führen. Hinzu kommt: In der Hauptsaison von Juni bis Oktober steigen sowohl Nachfrage als auch Preise deutlich, Flüge sind oft 8 bis 12 Wochen im Voraus ausgebucht und liegen preislich 30 bis 40 Prozent über der Nebensaison.
Zwischen Arusha/Kilimanjaro und Sansibar fliegen mehrere regionale Airlines, darunter Coastal Aviation, Auric Air, Regional Air und ZanAir. Die Strecke wird hauptsächlich mit Kleinflugzeugen wie Cessna Caravan (12–15 Sitze) bedient. Direktverbindungen dauern etwa 1,5 bis 2 Stunden; Verbindungen mit Zwischenstopp in Dar es Salaam kommen auf eine Gesamtreisezeit von 3 bis 5 Stunden inklusive Umstieg.
Die wichtigsten Optionen im Überblick:
| Route | Preis (einfach) | Flugzeit | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|---|
| Arusha (ARK) – Sansibar direkt | ca. 180–280 EUR | 1,5–2 h | Kürzeste Verbindung, komfortabler Tagesablauf | Nur 2–3 Verbindungen täglich, begrenzte Sitzplätze |
| Kilimanjaro (JRO) – Sansibar direkt | ca. 200–300 EUR | 2–2,5 h | Mehr Flugoptionen, teils größere Flugzeuge | Zusätzlicher Transfer von Arusha nach JRO (45–60 Min.) |
| Via Dar es Salaam | ca. 150–250 EUR | 3–5 h gesamt | Oft etwas günstigere Tarife, höhere Frequenz | Längere Umsteigezeiten, höheres Gepäckrisiko |
| Charter (5–12 Personen) | 2.500–4.500 EUR gesamt | ca. 1,5 h | Flexible Abflugzeit, teilweise direkt vom Airstrip des Camps | Nur für Gruppen wirtschaftlich |
Einzeln gebuchte Tickets liegen meist bei 200 bis 350 EUR pro Strecke. In maßgeschneiderten Safari-Strand-Paketen sinkt der Preis pro Flug oft auf 150 bis 250 EUR, weil Veranstalter Kontingente nutzen. Dennoch sollten Reisende in der Hochsaison 10 bis 12 Wochen Vorlauf für die Flugbuchung einplanen, um gewünschte Verbindungen – insbesondere Vormittagsflüge – zu sichern.
Ein zentrales Thema der Transferlogistik sind die strengen Gepäckvorschriften der Kleinflugzeuge. Standard sind 15 kg pro Person, inklusive Handgepäck, in weichem Gepäck (Reisetasche, Duffel Bag). Hartschalenkoffer passen oft nicht in die Frachtluken und werden zurückgewiesen. Übergepäck wird mit etwa 5 bis 8 USD pro Kilogramm berechnet – allerdings nur, wenn Kapazität vorhanden ist. Andernfalls bleibt es am Boden und muss später nachgesendet werden, was schnell 100 bis 200 USD kosten kann.
Praktisch ist die Gepäckaufteilung: Ein Teil des Hauptgepäcks bleibt in Arusha (etwa im Büro des Safari-Veranstalters) und wird separat nach Sansibar weitergeleitet, während Sie selbst mit reduziertem Gepäck (ca. 12 kg) fliegen. Viele Lodges und Agenturen bieten diesen Service für etwa 30 bis 50 USD an. Im Handgepäck sollten Sie Kamera, Wertsachen und Kleidung für 1 bis 2 Tage mitführen, falls es zu Verzögerungen beim Gepäcktransport kommt.
Reisende sollten zudem beachten, dass Verspätungen von 30 bis 90 Minuten im Inlandsflugverkehr nichts Ungewöhnliches sind – etwa aufgrund von Wetter, zusätzlichen Zwischenlandungen oder technischen Checks. Wer am selben Tag einen internationalen Weiterflug ab Dar es Salaam oder Kilimanjaro geplant hat, sollte 3 bis 4 Stunden Puffer einbauen. Kreditkartenzahlungen für Inlandsflüge sind üblich, werden aber häufig mit 3 bis 5 Prozent Aufschlag versehen; USD-Bargeld ist vielerorts ein gängiges Zahlungsmittel.
Rund 85 Prozent der spezialisierten Veranstalter empfehlen, mit der Safari zu beginnen und den Strandaufenthalt auf Sansibar als Abschluss zu setzen. Das hat mehrere Gründe: Zum einen ist der Körper dank der ersten Tage im Hochland (Ngorongoro bis ca. 2.400 m) und in der Savanne besser an Klima und Tagesrhythmus angepasst, wenn es später auf Meereshöhe weitergeht. Zum anderen ist die Staubbelastung während Pirschfahrten hoch – Kleidung und Kameraausrüstung lassen sich vor dem Strandaufenthalt gründlich reinigen.
Auch psychologisch zahlt sich Safari → Strand aus. Nach mehreren Tagen mit frühen Starts (5:30–6:00 Uhr), langen Pirschfahrten und vielen Eindrücken tut ein klar strukturierter Übergang in ruhigere Routinen gut. Wer den Urlaub mit Sansibar beginnt und danach auf Safari geht, erlebt dagegen oft einen „Bruch“ vom entspannten Strandalltag zu fordernden Morgenabfahrten und staubigen Pisten. Hinzu kommt, dass die Flugverfügbarkeit von Arusha nach Sansibar – also in Safari-Endrichtung → Strand – in der Regel besser ist als umgekehrt.
Für eine harmonische Kombination aus Safari und Sansibar ohne Hetzgefühl hat sich eine Gesamtdauer von 11 bis 14 Tagen etabliert. Die Safari sollte mindestens 4 Tage umfassen, um Serengeti und Ngorongoro-Krater sinnvoll zu integrieren; 6 bis 7 Tage bieten Raum für einen zusätzlichen Park wie Tarangire, der insbesondere in der Trockenzeit von Juni bis Oktober mit spektakulären Elefantenkonzentrationen punktet.
Ein bewährter 11-Tage-Ablauf könnte wie folgt aussehen:
Wer 14 Tage Zeit hat, verlängert sinnvoll um einen weiteren Tag in der Serengeti (besonders für die Migration) und zwei zusätzliche Nächte auf Sansibar für Tauchgänge oder Ausflüge nach Stone Town oder in den Jozani Forest. Unter 10 Tagen Gesamtaufenthalt wird die Kombination meist so gedrängt, dass Transfers dominieren und kaum echte Erholung bleibt.
Die Trockenzeit von Juni bis Oktober gilt als klassische Hauptsaison für Tansania-Kombinationen. In dieser Phase konzentrieren sich die Tiere an Wasserstellen, die Vegetation ist niedrig, und die Chancen für eindrucksvolle Sichtungen sind ausgezeichnet. Gleichzeitig herrscht auf Sansibar überwiegend sonniges, trockenes Wetter mit Tageshöchsttemperaturen zwischen 25 und 30 °C – ideal für Strand und Wassersport. Das Preisniveau liegt in diesen Monaten allerdings 30 bis 40 Prozent über dem der Nebensaison, und viele Lodges sowie Flüge sind Monate im Voraus ausgebucht.
Eine attraktive Alternative ist die sogenannte kleine Trockenzeit im Januar und Februar. Die Tierbeobachtung ist sehr gut, in der südlichen Serengeti fällt die Calving Season der Gnus in diese Zeit, während Sansibar mit stabilen Temperaturen und meist freundlichem Wetter lockt. Die Regenzeiten von März bis Mai (lange Regenzeit) und November bis Dezember (kurze Regenzeit) bringen Preisnachlässe von bis zu 40 Prozent bei Lodges und etwa 20 Prozent bei Flügen – gehen aber mit teils heftigen Regenfällen, rutschigen Pisten und gelegentlichen Flugstreichungen einher.
Wer seine Reise flexibel plant, kann in der Nebensaison von Last-Minute-Angeboten profitieren und Flüge 4 bis 6 Wochen vor Abreise buchen. Dennoch sollten vor allem die Nationalparkgebühren im Blick behalten werden, die von der Tanzania National Parks Authority festgelegt sind. Eine aktuelle Übersicht der Conservation Fees bietet die TANAPA unter https://www.tanzaniaparks.go.tz/publications/11.
Der typische Transfertag von der Safari nach Sansibar besteht aus mehreren Etappen: Zunächst erfolgt der Transfer von der Lodge zum nächsten Airstrip, meist in 30 bis 90 Minuten. Von dort fliegen Sie mit einem Kleinflugzeug nach Arusha oder direkt nach Sansibar; in manchen Fällen steht ein kurzer Zwischenstopp in Arusha oder Kilimanjaro für den Umstieg an. Nach Ankunft in Sansibar folgen Einreise- beziehungsweise Inlandskontrolle und anschließend der Transfer ins Strandhotel, der je nach Küste 15 bis 90 Minuten dauern kann.
In Summe ergeben sich Gesamttransferzeiten von 4 bis 7 Stunden vom Safari-Camp bis zum Resort. Morgendliche Transfers haben sich besonders bewährt: Abfahrt vom Camp gegen 8:00–9:00 Uhr, Ankunft in Sansibar meist zwischen 14:00 und 16:00 Uhr. So bleibt genügend Tageslicht für die Fahrt zum Hotel, und Sie erreichen den Strand rechtzeitig für einen ersten Spaziergang vor Sonnenuntergang. Viele Camps bieten ein frühes Frühstück vor der Abfahrt, während ein leichtes Mittagessen entweder im Flugzeug (Lunchpaket) oder nach Ankunft im Hotel eingenommen wird.
Die Kosten für den gesamten Transfertag – inklusive Inlandsflug, Straßentransfers und gegebenenfalls separat befördertem Gepäck – bewegen sich in der Regel zwischen 250 und 500 EUR pro Person, abhängig von der gewählten Flugroute und dem Serviceniveau. Wichtig ist, dass die Koordination über einen erfahrenen Safari-Veranstalter erfolgt. Selbst organisierte Kombinationen aus verschiedenen Airlines und individuell gebuchten Transfers erhöhen das Risiko, bei Verspätungen auf Kosten sitzen zu bleiben, da Kleinfluggesellschaften die Verantwortung oft nur für ihr eigenes Segment übernehmen.
Auf den Airstrips in der Serengeti oder anderen Parks (z. B. Seronera, Kogatende) gibt es in der Regel keine nennenswerte Infrastruktur. Schatten ist selten, Shops oder Restaurants fehlen meist vollständig. Ein Sonnenhut, ausreichend Trinkwasser und Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor sind daher unerlässlich. Es empfiehlt sich zudem, Dokumente und Wertsachen stets im Handgepäck und am Körper zu führen.
Transfers auf Sansibar sollten nach Einbruch der Dunkelheit möglichst vermieden werden, insbesondere nach 19:00 Uhr und auf weniger frequentierten Routen. Wenn eine späte Ankunft unvermeidbar ist, ist ein vorab organisierter, vertrauenswürdiger Fahrer oder der Transferdienst des gebuchten Resorts zwingend zu empfehlen. Die Fahrtstrecken vom Flughafen betragen etwa 60 bis 75 Minuten an die Nordküste (Nungwi/Kendwa), 75 bis 90 Minuten an die Ost- und Südostküste (Paje, Jambiani, Bwejuu) und nur 15 bis 20 Minuten nach Stone Town.
Verspätungen bei der Abholung im Camp von 30 bis 60 Minuten sind keine Seltenheit, etwa weil vorangegangene Pirschfahrten länger dauerten oder Fahrzeuge auf den Pisten aufgehalten wurden. Flugzeiten sollten daher nicht „auf Kante“ geplant werden. Für internationale Einreise- und Gesundheitsbestimmungen – insbesondere zu Visum, Gelbfieber und Malaria – ist der aktuelle Reisehinweis des Auswärtigen Amtes unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/tansania-node/tansaniasicherheit-208662?isLocal=false&isPreview=false die maßgebliche Referenz.
Für die meisten europäischen Reisenden ist ein Single-Entry-Visum für Tansania erforderlich, das derzeit 50 USD kostet. Dieses kann entweder als eVisa vorab oder bei Ankunft beantragt werden. Das offizielle Online-Portal des Tanzania Immigration Services Department finden Sie unter https://visa.immigration.go.tz/. Die Bearbeitungszeit liegt typischerweise bei 5 bis 10 Tagen, daher empfiehlt sich die Beantragung etwa 7 bis 14 Tage vor Abreise.
Der Reisepass muss mindestens 6 Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein und über mindestens zwei freie Seiten verfügen. Bei Einreise aus Gelbfieber-Endemiegebieten (dazu zählen manche Umsteigeverbindungen in Ostafrika) kann eine Gelbfieberimpfung verlangt werden; Sansibar kontrolliert dies gelegentlich auch bei Anreisen vom tansanischen Festland. Zudem ist eine Malaria-Prophylaxe insbesondere für Sansibar und Tieflandparks dringend zu empfehlen, während das Risiko im Hochland (z. B. Ngorongoro) deutlich geringer ist, aber die durchgängige Einnahme der Medikation aus medizinischer Sicht sinnvoll bleibt.
Ebenfalls unverzichtbar ist eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption, die für 2 Wochen oft nur 15 bis 40 EUR kostet, aber im Ernstfall existenziell wichtig ist. Standardimpfungen (Hepatitis A/B, Typhus, Tetanus) sollten aufgefrischt sein. In der Praxis bedeutet dies für den Transfer: Planen Sie ausreichend Zeit für Ein- und Ausreiseformalitäten ein – insbesondere, wenn Sie auf dem Weg zwischen Arusha und Sansibar internationale Segmente oder unterschiedliche Flughafenbehörden durchlaufen.
Ein zentraler Baustein der Reiseplanung ist das Budget. Für eine 12-tägige Kombination aus 6 Tagen Safari und 6 Tagen Sansibar sollten Sie – ohne internationale Flüge – je nach Standard mit folgenden Größenordnungen rechnen:
| Budgetkategorie | Safari (6 Tage) | Sansibar (6 Tage) | Transfers | Gesamt (p. P.) |
|---|---|---|---|---|
| Budget | 1.800–2.400 EUR | 600–900 EUR | ca. 400 EUR | 2.800–3.700 EUR |
| Mittelklasse | 2.400–3.600 EUR | 1.200–1.800 EUR | ca. 500 EUR | 4.100–5.900 EUR |
| Gehoben | 3.600–5.400 EUR | 2.400–3.600 EUR | ca. 600 EUR | 6.600–9.600 EUR |
| Luxus | 6.000–9.000 EUR | 3.600–7.200 EUR | ca. 800 EUR | 10.400–17.000 EUR |
Die Transferkomponente umfasst Inlandsflüge (ca. 150–280 EUR pro Strecke), Straßentransfers sowie eventuell separat befördertes Gepäck. Hinzu kommen Trinkgelder für Guides (typischerweise 50–80 USD pro Tag für das Fahrzeug), optionale Ausflüge auf Sansibar (50–150 EUR pro Person) und Getränke, sofern diese nicht von einer All-Inclusive- oder Vollpensionsleistung abgedeckt sind. Paketbuchungen über Spezialveranstalter sparen in vielen Fällen 10 bis 15 Prozent gegenüber Einzelbuchungen und sorgen zugleich für eine konsistente Logistikkette.
Vorsicht ist bei vermeintlichen „Billig-Safaris“ unter 200 EUR pro Tag geboten. Häufig sind dort überfüllte Fahrzeuge, einfache oder schlecht gelegene Unterkünfte und nicht inkludierte Parkgebühren die Regel. Nationalparkgebühren betragen typischerweise 60 bis 70 USD pro Person und Tag und sollten im Angebot klar ausgewiesen sein. Auf Sansibar schwankt die Qualität von All-Inclusive-Angeboten stark – eine sorgfältige Auswahl des Resorts ist daher essenziell, insbesondere, wenn Sie nach der Safari maximale Ruhe und Planungsfreiheit wünschen.
Für die Wahl des richtigen Strandhotels nach der Safari spielen neben Stil und Budget vor allem Lage, Transferzeit und Serviceprofil eine Rolle. Drei Häuser haben sich in der Praxis besonders bewährt, wenn es um eine nahtlose Weiterreise von Arusha beziehungsweise den nördlichen Parks geht.
Zanzibar White Sand Luxury Villas & Spa: Dieses Luxusresort liegt an der Ostküste Sansibars nahe Paje und ist in etwa 75 bis 90 Minuten vom Flughafen erreichbar. Die großzügigen Villen mit Privatpools bieten viel Rückzugsraum nach intensiven Safaritagen, während das Spa- und Wellnessangebot bestens dazu geeignet ist, Staub und Anspannung der Pirschfahrten hinter sich zu lassen. Mit rund 400 bis 800 EUR pro Nacht bewegt sich das Haus im oberen Segment, bietet dafür aber ein hohes Maß an Privatsphäre und Service.
Baraza Resort & Spa: Ebenfalls an der Südostküste gelegen, erreicht man dieses All-Inclusive-Luxusresort nach rund 75 Minuten Transfer vom Flughafen. Die Anlage ist konsequent auf Ruhe und Erholung ausgerichtet, mit mediterran-swahilischem Design und einem prägenden Spa-Bereich. Nach den logistisch anspruchsvollen Safarietagen ist das All-Inclusive-Konzept ein klarer Vorteil: Mahlzeiten, Getränke und viele Aktivitäten sind bereits abgedeckt, zusätzliche Planungen entfallen weitgehend. Preislich liegt das Baraza je nach Saison bei etwa 600 bis 1.200 EUR pro Nacht.
andBeyond Mnemba Island: Für Reisende, die das Niveau einer hochwertigen Safari-Lodge auf eine Privatinsel übertragen möchten, ist Mnemba Island die logische Fortsetzung. Nach Ankunft auf Sansibar erfolgt ein rund 60- bis 75-minütiger Straßentransfer an die Nordostküste und anschließend ein Bootstransfer von etwa 20 Minuten zur Insel. Die nur wenigen Bandas, das exklusive Meeresschutzgebiet und hervorragende Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten machen Mnemba zu einer der exklusivsten Adressen im Indischen Ozean. Mit etwa 1.500 bis 2.500 USD pro Nacht im All-Inclusive-Segment ist dieses Erlebnis klar im Ultra-Luxus-Bereich angesiedelt.
Alle drei Häuser bieten zuverlässige, vorab organisierbare Transfers vom Flughafen und sind daher besonders geeignet, wenn Inlandsflugzeiten variieren oder Verspätungen auftreten. Das Personal ist an Gäste gewöhnt, die direkt von der Safari kommen, und richtet Abläufe entsprechend flexibel aus – von späten Abendessen bis hin zu kurzfristig arrangierten Spa-Treatments am Ankunftstag.
Erstens: Die logistisch und gesundheitlich sinnvollste Reihenfolge ist nahezu immer Safari vor Strand. So nutzen Sie bessere Flugverfügbarkeiten von Arusha nach Sansibar, akklimatisieren sich im Hochland und gönnen sich am Ende der Reise echte Erholung ohne Transferdruck.
Zweitens: Für eine entspannte Kombination aus Nordtansania und Sansibar sollten Sie 11 bis 14 Tage einplanen und Transferzeiten realistisch kalkulieren – inklusive 4 bis 7 Stunden vom Safari-Camp bis ins Strandresort, strengen 15-kg-Gepäcklimits und möglichen Verzögerungen. Direktflüge und professionelle Koordination durch einen erfahrenen Veranstalter reduzieren Risiken erheblich.
Drittens: Die Wahl eines logistisch passenden Sansibar-Resorts – etwa des Zanzibar White Sand Luxury Villas & Spa, des Baraza Resort & Spa oder des andBeyond Mnemba Island – entscheidet darüber, ob die letzten Reisetage den intensiven Safarierlebnissen gerecht werden. Wer Transfers, Saison, Budget und Gesundheitsaspekte frühzeitig zusammen denkt, erlebt den Übergang von der Savanne zum Indischen Ozean als nahtlosen, stimmigen Teil einer hochwertigen Reise.
Realistisch sind 4 bis 7 Stunden von der Lodge bis ins Strandresort. Dazu zählen 30 bis 90 Minuten Fahrt vom Safari-Camp zum Airstrip, 1,5 bis 2 Stunden Flugzeit (direkt) beziehungsweise 3 bis 5 Stunden inklusive Zwischenlandung, sowie 45 bis 90 Minuten Transfer auf Sansibar je nach Küstenlage. Planen Sie bewusst großzügig, da Abhol- und Abflugzeiten in der Praxis um 30 bis 60 Minuten variieren können. So vermeiden Sie Stress, wenn spontan zusätzliche Zwischenstopps oder Wetterverzögerungen auftreten.
Direktflüge von Arusha (ARK) oder Kilimanjaro (JRO) nach Sansibar sind in der Regel komfortabler, weil sie die Gesamttransferzeit auf 1,5 bis 2 Stunden Flug reduzieren und das Gepäckrisiko minimieren. Routen über Dar es Salaam können zwar etwas günstiger sein (150–250 EUR statt 180–300 EUR), dauern aber meist 3 bis 5 Stunden inklusive Umstieg und bergen ein höheres Risiko für Gepäckverspätungen. Für Reisende mit begrenzter Zeit oder Anschlussflügen ist daher der Direktflug meist die deutlich empfehlenswertere Option.
Die 15-kg-Grenze pro Person inklusive Handgepäck wird auf Kleinflugzeugen in Tansania vergleichsweise strikt gehandhabt, da die Maschinen nach Gewicht kalkuliert werden. Das Gepäck muss zudem in weichen Taschen transportiert werden; Hartschalenkoffer sind problematisch. Übergepäck wird, falls überhaupt Kapazität besteht, mit etwa 5 bis 8 USD pro Kilogramm berechnet. Da Gepäck im Zweifel am Boden bleibt, ist es sinnvoll, das Hauptgepäck in Arusha zu deponieren und separat nach Sansibar transportieren zu lassen, während Sie nur mit einer leichten Tasche fliegen.
Aus logistischer Sicht ist die Buchung über den Safari-Veranstalter meist die sicherere Lösung. Veranstalter koordinieren Flugzeiten mit Pirschfahrten, Transfers und Parkeintritten und können bei Verspätungen oder Flugplanänderungen schneller reagieren. Zudem profitieren sie von Kontingenten und erzielen oft bessere Preise (150–250 EUR pro Strecke). Wer selbst bucht, muss bei Änderungen alle beteiligten Dienstleister (Airlines, Lodges, Transferfirmen) koordinieren und trägt ein höheres Risiko, bei verpassten Flügen auf den Kosten sitzen zu bleiben.
Ein zusätzlicher Puffertag ist vor allem dann sinnvoll, wenn am Ende der Reise ein enger internationaler Rückflug steht oder wenn Sie in der Regenzeit (März–Mai) unterwegs sind, in der es häufiger zu Flugstreichungen oder unpassierbaren Straßen kommt. In der Trockenzeit lässt sich der Transfer von der Serengeti oder Ngorongoro meist gut so planen, dass Sie am gleichen Tag Sansibar erreichen. Ein Puffertag in Arusha oder auf Sansibar vor dem Langstreckenflug kann dennoch stressreduzierend sein und Spielraum für unerwartete Verzögerungen schaffen.
Für die Transfers zwischen Arusha und Sansibar sollten Sie – je nach Route – mit 300 bis 500 EUR pro Person kalkulieren. Darin enthalten sind Inlandsflüge (150–280 EUR je Strecke), Privattransfers vom Flughafen zu den Lodges (15–70 USD pro Strecke, je nach Distanz) sowie gegebenenfalls die Gebühr für separaten Gepäcktransport (30–50 USD pro Koffer). Zusätzliche Kosten entstehen durch Kreditkartengebühren (3–5 Prozent), Trinkgelder bei Privattransfers und möglicherweise höhere Preise in der Hochsaison. Transparente Vorabangebote helfen, unerwartete Zusatzkosten zu vermeiden.
In der Hauptsaison von Juni bis Oktober und über Weihnachten/Neujahr ist die Nachfrage nach Flügen zwischen Arusha und Sansibar besonders hoch. Viele Verbindungen sind 8 bis 12 Wochen vor Abflug ausgebucht, die Preise steigen im Schnitt um 30 bis 40 Prozent. Für diese Zeiten sollten Inlandsflüge gemeinsam mit der Safaribuchung festgelegt werden. In der Nebensaison (März–Mai, November) gibt es mehr Flexibilität, teilweise auch Last-Minute-Angebote, allerdings steigt das Risiko wetterbedingter Verspätungen und Stornierungen. Die Transferplanung sollte daher immer an die gewählte Reisezeit angepasst werden.
Während der Transfers zwischen Arusha und Sansibar sollten Sie Ihren Reisepass stets griffbereit haben, da auch bei Inlandsflügen gelegentlich Kontrollen stattfinden. Das Visum wird für Tansania nur einmal benötigt (Single Entry), auch wenn Sie vom Festland nach Sansibar weiterreisen. Wenn Sie aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder dort umgestiegen sind, sollten Sie den internationalen Impfpass mit gültiger Gelbfieberimpfung mitführen, da auf Sansibar stichprobenartige Kontrollen möglich sind. Empfehlungen zu Malariaprophylaxe und weiteren Impfungen finden Sie in den offiziellen Hinweisen des Auswärtigen Amtes und bei Ihrem Tropenmediziner.
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