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Sansibar

Tansania beste Reisezeit: Der ultimative Saisonkalender für Safari & Sansibar

Von: TourDreams-Redaktion 16. März 2026 13 Min. Lesezeit
Beste Reisezeit Safari

Die optimale Reiseplanung für Safari und Strand in Tansania

Tansania gehört zu den vielseitigsten Reisezielen Afrikas und bietet ganzjährig außergewöhnliche Erlebnisse. Die Wahl der richtigen Reisezeit entscheidet jedoch maßgeblich über die Qualität Ihrer Safari-Erfahrung und den Komfort Ihres Strandurlaubs. Während die Haupttrockenzeit von Juni bis Oktober als klassische Hochsaison gilt, bieten auch Januar und Februar hervorragende Bedingungen für Wildtierbeobachtungen – bei 20 bis 30 Prozent niedrigeren Preisen.

Die Große Migration in der Serengeti folgt einem vorhersagbaren Muster von Dezember bis Juli, wobei jeder Monat unterschiedliche Schauspiele der Natur bereithält. Die Preisunterschiede zwischen Hoch- und Nebensaison betragen 30 bis 50 Prozent, was eine sorgfältige Planung besonders lohnenswert macht.

Dieser Artikel bietet Ihnen:

  • Einen detaillierten Monatskalender für Safari-Aktivitäten mit konkreten Tierbeobachtungsmöglichkeiten
  • Präzise Informationen zu Sansibar-Strandbedingungen und Gezeiten
  • Buchungsstrategien und Preishinweise für verschiedene Reisezeiträume
  • Empfehlungen für die optimale Kombination von Safari und Strandurlaub

Klimatische Grundlagen und geografische Unterschiede

Tansania erstreckt sich über drei unterschiedliche Klimazonen, die Ihre Reiseplanung erheblich beeinflussen. Die Küstenregion mit Sansibar zeigt typisch tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. Das zentrale Hochland um Arusha und den Ngorongoro-Krater liegt auf 1.400 bis 2.400 Metern Höhe und weist deutlich kühlere Temperaturen auf. Die Serengeti-Ebene bildet mit ihrem trockenen Grasland die dritte Zone.

Die langen Regenzeiten dauern von März bis Mai und bringen besonders im April die höchsten Niederschlagsmengen. Diese Phase wird von den meisten Safari-Anbietern als ungünstigste Reisezeit eingestuft. Die kurze Regenzeit im November zeigt sich deutlich milder und unvorhersagbarer. Zwischen diesen Perioden liegen zwei Trockenzeiten: die kleine von Januar bis Februar und die große von Juni bis Oktober.

Für die Safari-Planung sollten Sie Schichtkleidung einpacken. Die Morgentemperaturen können im Juli auf 10 Grad Celsius fallen, während die Mittagshitze in der Serengeti regelmäßig 30 Grad überschreitet. Die Höhenunterschiede zwischen den Parks machen flexible Kleidung unerlässlich.


Januar und Februar: Die unterschätzte kleine Trockenzeit

Die Monate Januar und Februar gelten als Geheimtipp für Safari-Kenner. Die südliche Serengeti rund um die Ndutu-Region erlebt in dieser Zeit die spektakuläre Kalbungszeit der Großen Migration. Innerhalb weniger Wochen kommen etwa 400.000 Kälber zur Welt, was Raubtiere in großer Zahl anzieht. Löwenrudel, Geparden und Hyänen konzentrieren sich in dieser Region, was außergewöhnliche Beobachtungsmöglichkeiten bietet.

Die Vegetation zeigt sich nach den kurzen Novemberregen in saftigem Grün, was fotografisch reizvolle Kontraste schafft. Die Besucherzahlen liegen 40 bis 50 Prozent unter denen der Hauptsaison, sodass Sie oft allein an Tierherden stehen. Der Ngorongoro-Krater präsentiert sich in dieser Phase besonders attraktiv, da die Grasflächen kurz und übersichtlich sind.

Der Tarangire-Nationalpark zeigt sich im Januar von seiner besten Seite. Die Elefantenherden, für die der Park berühmt ist, sammeln sich entlang des Tarangire-Flusses. Die Preise für Lodges und Camps liegen in dieser Periode 20 bis 30 Prozent unter den Hochsaisonraten von Juli bis Oktober. Eine frühzeitige Buchung drei bis sechs Monate im Voraus reicht in der Regel aus.

Praktische Überlegungen für die kleine Trockenzeit

Trotz der Bezeichnung „Trockenzeit“ können vereinzelte Nachmittagsschauer auftreten, die jedoch selten länger als eine Stunde dauern. Die Luftfeuchtigkeit bleibt moderat, was die Temperaturen angenehmer macht als in der Hauptsaison. Für die Anreise bieten sich Ethiopian Airlines und andere Carrier mit täglichen Verbindungen nach Kilimanjaro an.


März bis Mai: Die lange Regenzeit und ihre Herausforderungen

Die Monate März bis Mai bilden die eindeutig ungünstigste Reisezeit für Tansania. Der April verzeichnet durchschnittlich 300 Millimeter Niederschlag in der Serengeti, während die Küstenregion um Sansibar noch höhere Werte erreicht. Viele kleinere Lodges und Camps schließen in dieser Periode komplett, und einige Straßen werden unpassierbar.

Die Wildtierbeobachtung gestaltet sich deutlich schwieriger, da die Tiere sich über weite Flächen verteilen und dichtes Gras die Sicht behindert. Die Migration hat die zentrale und nördliche Serengeti erreicht, was bedeutet, dass die Herden über riesige Gebiete verstreut sind. Fotografisch stellt die hohe Luftfeuchtigkeit eine Herausforderung dar, besonders für empfindliche Kameraausrüstung.

Dennoch bietet diese Zeit erhebliche Preisvorteile. Die wenigen geöffneten Unterkünfte reduzieren ihre Raten um 40 bis 50 Prozent. Wenn Sie mit den Einschränkungen leben können und hauptsächlich am Preis interessiert sind, lassen sich beachtliche Ersparnisse erzielen. Allradfahrzeuge sind zwingend erforderlich, und flexible Reisepläne werden empfohlen, da Straßensperrungen kurzfristig auftreten können.


Juni bis Oktober: Die klassische Hochsaison für Safari-Enthusiasten

Die Monate Juni bis Oktober repräsentieren die Hauptreisezeit für Tansania-Safaris. Die Trockenheit konzentriert die Wildtiere an permanenten Wasserquellen, was zuverlässige und spektakuläre Beobachtungen garantiert. Die Große Migration erreicht zwischen Juli und September die nördliche Serengeti, wo die berühmten Flussüberquerungen am Mara River stattfinden.

Diese Flussüberquerungen gehören zu den dramatischsten Naturschauspielen Afrikas. Tausende Gnus und Zebras wagen den gefährlichen Sprung in den von Krokodilen bevölkerten Fluss. Das Timing dieser Überquerungen bleibt unvorhersagbar – sie können mehrmals täglich oder tagelang gar nicht stattfinden. Camps in der nördlichen Serengeti wie im Kogatende-Gebiet bieten die besten Chancen.

Die Besucherzahlen erreichen in dieser Phase ihren Höhepunkt, besonders im August und September. An populären Beobachtungspunkten sammeln sich häufig zehn bis zwanzig Safari-Fahrzeuge. Die Preise steigen auf Jahreshöchstwerte, und erstklassige Unterkünfte sollten zehn bis zwölf Monate im Voraus gebucht werden. Wer Flexibilität bei den Unterkünften zeigt, findet auch kurzfristiger noch Optionen, allerdings mit Kompromissen bei Lage und Qualität.

Unterschiede zwischen den Hochsaison-Monaten

Juni und Juli gelten als Übergangsphase, in der die Migration gerade die nördliche Serengeti erreicht. Die Besucherzahlen bleiben noch moderat, während die Tierkonzentrationen bereits exzellent sind. August und September markieren den absoluten Höhepunkt mit maximalen Besucherzahlen und Preisen. Der Oktober zeigt sich als Überraschungskandidat: Die Migration zieht bereits südwärts zurück nach Kenia, aber die Tierbeobachtungen in anderen Parks wie Tarangire bleiben hervorragend bei sinkenden Besucherzahlen.

Für anspruchsvolle Reisende, die während der Hochsaison exklusive Unterkünfte suchen, empfiehlt sich ein Blick auf unseren Artikel über Tansania Luxussafari: Die exklusivsten Lodges zwischen Serengeti und Sansibar, der detaillierte Einblicke in die besten Unterkunftsoptionen bietet.


November und Dezember: Die kurze Regenzeit als Kompromiss

Der November präsentiert sich als unvorhersagbarster Reisemonat. Kurze, heftige Schauer können täglich auftreten oder komplett ausbleiben. Die Große Migration kehrt allmählich in die südliche Serengeti zurück, hat jedoch noch nicht ihre volle Konzentration erreicht. Die Preise fallen bereits deutlich, typischerweise 25 bis 35 Prozent unter den Hochsaisonraten.

Der Dezember entwickelt sich zunehmend zu einer attraktiven Alternative. Die kurzen Regenfälle haben die Landschaft erfrischt, und die ersten Migrationsherden treffen in der südlichen Serengeti ein. Die Weihnachts- und Neujahrswochen ziehen zwar mehr Besucher an, doch die Zahlen bleiben deutlich unter denen von August und September. Viele erfahrene Safari-Guides bezeichnen den Dezember als unterschätzten Qualitätsmonat.

Für die Kombination mit Sansibar eignet sich der Dezember besonders gut. Die Strandbedingungen erreichen optimale Qualität, während die Safari-Parks noch nicht überlaufen sind. Diese Kombination ermöglicht es, beide Höhepunkte Tansanias unter günstigen Bedingungen zu erleben.


Sansibar: Strandurlaub im Rhythmus der Gezeiten

Sansibar folgt einem eigenen klimatischen Muster, das bei der Reiseplanung berücksichtigt werden muss. Die optimalen Strandmonate sind Juni bis Oktober sowie Dezember bis Februar. In diesen Perioden fällt wenig Regen, die Temperaturen bewegen sich zwischen 25 und 30 Grad, und die Luftfeuchtigkeit bleibt erträglich.

Die Gezeiten beeinflussen das Stranderlebnis erheblich, besonders an der Ostküste bei Paje, Jambiani und Matemwe. Bei Ebbe zieht sich das Wasser bis zu einem Kilometer zurück, was das Schwimmen unmöglich macht. Die Westküste um Stone Town und die Nordküste bei Nungwi zeigen weniger extreme Gezeitenunterschiede. Wer einen klassischen Strandurlaub ohne Gezeiteneinschränkungen sucht, sollte diese Regionen bevorzugen.

Das Melia Zanzibar liegt an der Nordostküste und kombiniert geschickt die Vorteile beider Seiten. Die großzügige Anlage verfügt über einen Pool-Bereich, der Gezeitenunabhängigkeit garantiert, während der Strand zu Flutzeiten hervorragende Bedingungen bietet. Die gehobene Ausstattung und das umfassende Spa-Angebot machen das Resort zur idealen Wahl für den Ausklang einer Safari.

Holzbrücke zu zwei strohgedeckten Gebäuden auf Stelzen über türkisfarbenem Wasser mit Palmen links und rechts

Die Regenzeiten auf Sansibar im Detail

Die lange Regenzeit von März bis Mai trifft Sansibar härter als das Festland. Der April verzeichnet durchschnittlich 350 Millimeter Niederschlag, oft in Form mehrstündiger Dauerregen. Viele Boutique-Hotels schließen in dieser Zeit für Renovierungen. Die Seetangzucht der lokalen Bevölkerung erreicht ihren Höhepunkt, was einige Strandabschnitte weniger attraktiv macht.

Die kurze Regenzeit im November zeigt sich milder und punktueller. Sonnige Vormittage wechseln sich mit nachmittäglichen Schauern ab. Für preisbewusste Reisende, die mit gelegentlichen Einschränkungen leben können, bietet diese Phase Rabatte von 30 bis 40 Prozent auf Unterkunftspreise.

Wer absolute Exklusivität und Abgeschiedenheit sucht, findet auf Bawe Island ein außergewöhnliches Refugium. Die kleine Privatinsel liegt sechs Kilometer vor Stone Town und beherbergt nur ein einziges Boutique-Resort mit acht Villen. Die Gezeitenunabhängigkeit der Insel und die ganzjährigen Schwimmmöglichkeiten machen sie zur Premium-Option, besonders während der Übergangsmonate November und Dezember.

Blick aus der Vogelperspektive auf den Poolbereich mit Sonnenschirmen, Liegestühlen und Resortgebäuden auf Bawe Island

Kombinationsreisen optimal planen

Die klassische Tansania-Rundreise kombiniert fünf bis sieben Tage Safari mit fünf bis sieben Tagen Strandurlaub auf Sansibar. Diese Aufteilung hat sich als ideales Verhältnis zwischen Aktivität und Entspannung etabliert. Die Anreise erfolgt typischerweise über den Kilimanjaro International Airport, von wo Safari-Veranstalter direkt in die Nordparks fahren.

Nach Abschluss der Safari bieten tägliche Flugverbindungen von Arusha nach Sansibar bequeme Transfers. Die Flugzeit beträgt etwa 90 Minuten, und mehrere Fluggesellschaften bedienen diese Route. Eine Vorab-Buchung dieser Inlandsflüge wird dringend empfohlen, da spontane Buchungen deutlich teurer ausfallen und in der Hochsaison ausgebucht sein können.

Die zeitliche Abfolge sollte den klimatischen Bedingungen folgen. In den Monaten Juni bis Oktober startet idealerweise die Safari, da die Tierbeobachtungen in dieser Phase am zuverlässigsten sind. Der anschließende Strandaufenthalt profitiert von den ebenfalls optimalen Bedingungen auf Sansibar. Im Januar und Februar funktioniert diese Kombination ebenso gut, bietet jedoch deutliche Preisvorteile.

Buchungsstrategien und Preisunterschiede

Die Buchungsfristen unterscheiden sich erheblich zwischen den Jahreszeiten. Für Reisen in der Hauptsaison von Juli bis Oktober sollten Sie zehn bis zwölf Monate im Voraus planen, besonders wenn spezielle Unterkünfte in der nördlichen Serengeti gewünscht sind. Die kleine Trockenzeit im Januar und Februar erfordert drei bis sechs Monate Vorlauf.

Preislich bestehen signifikante Unterschiede zwischen Direktbuchungen bei Lodges und Buchungen über Safari-Veranstalter. Lokale tansanische Veranstalter bieten häufig 15 bis 25 Prozent niedrigere Preise als internationale Anbieter, allerdings mit variierenden Service-Standards. Deutsche Reiseveranstalter mit Tansania-Spezialisierung kombinieren den Vorteil der Reisepreissicherung mit lokaler Expertise.

Die Tanzania National Parks Authority publiziert die offiziellen Park-Eintrittsgebühren, die einen erheblichen Kostenanteil ausmachen. Diese Gebühren bleiben konstant und bieten keinen Verhandlungsspielraum, weshalb Preisunterschiede zwischen Anbietern hauptsächlich durch Unterkunft, Transport und Service entstehen.


Gesundheit und praktische Vorbereitungen

Eine Malaria-Prophylaxe wird für Tansania ganzjährig empfohlen, besonders für die tiefer gelegenen Gebiete wie die Serengeti und Sansibar. Das Risiko schwankt saisonal, bleibt jedoch nie vernachlässigbar. Konsultieren Sie mindestens sechs Wochen vor Abreise einen Tropenmediziner, um die für Sie geeignete Prophylaxe zu wählen.

Impfungen gegen Gelbfieber sind vorgeschrieben, wenn Sie aus einem Gelbfiebergebiet einreisen. Zusätzlich werden Impfungen gegen Hepatitis A und B, Typhus sowie eine Auffrischung der Standardimpfungen empfohlen. Die Höhenlage einiger Safari-Gebiete kann bei empfindlichen Personen zu leichten Beschwerden führen, besonders im Ngorongoro-Krater auf 2.400 Metern.

Sonnenschutz erfordert besondere Aufmerksamkeit. Die äquatornahe Lage Tansanias führt zu intensiver UV-Strahlung, die oft unterschätzt wird. Ein Sonnenschutz mit mindestens Faktor 50 ist unerlässlich, ebenso wie ein Hut mit breiter Krempe für Safari-Pirschfahrten. Die Luftfeuchtigkeit auf Sansibar kann Sonnenbrand begünstigen, da die kühlende Meeresbrise die tatsächliche Strahlungsintensität verschleiert.


Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Reisen

Der Tourismus trägt wesentlich zum Schutz der tansanischen Nationalparks bei. Die Eintrittsgebühren fließen direkt in Naturschutzprogramme und Anti-Wilderei-Maßnahmen. Allerdings bringt der wachsende Besucherstrom auch Herausforderungen mit sich. In der Hochsaison sammeln sich an beliebten Beobachtungspunkten mehr Fahrzeuge als ökologisch vertretbar.

Verantwortungsbewusste Safari-Anbieter begrenzen die Fahrzeuganzahl pro Sichtung und halten größere Distanzen zu Tieren ein. Bei der Wahl Ihres Veranstalters sollten Sie nach Mitgliedschaften in Naturschutzorganisationen und konkreten Nachhaltigkeitsprogrammen fragen. Viele hochwertige Lodges betreiben eigene Community-Projekte, die der lokalen Bevölkerung direkt zugutekommen.

Auf Sansibar stellt Plastikmüll ein zunehmendes Problem dar. Seit 2019 gilt ein Verbot für Plastiktüten, das jedoch unterschiedlich durchgesetzt wird. Reisende können durch mitgebrachte Trinkflaschen mit Filtersystem und den Verzicht auf Einwegplastik einen Beitrag leisten. Die Korallenriffe vor Sansibar leiden unter Klimawandel und Überfischung, weshalb verantwortungsvolles Schnorcheln mit korrekter Schwimmtechnik wichtig ist.


Kulturelle Besonderheiten und Sicherheitshinweise

Tansania gilt als eines der sichersten Reiseländer Ostafrikas, erfordert jedoch normale Vorsichtsmaßnahmen. In Stone Town auf Sansibar und in Arusha sollten Sie nach Einbruch der Dunkelheit Taxis nutzen und Wertsachen nicht offen zeigen. Die Safari-Parks selbst sind sehr sicher, solange Sie die Anweisungen der Guides befolgen und Fahrzeuge nicht unerlaubt verlassen.

Die Bevölkerung ist überwiegend muslimisch auf Sansibar und christlich auf dem Festland. Respektvolle Kleidung wird außerhalb der Resorts geschätzt, besonders beim Besuch von Stone Town. Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Das Fotografieren von Personen erfordert immer eine Erlaubnis, oft wird ein kleines Trinkgeld erwartet.

Das MERIAN Reisemagazin publiziert regelmäßig aktuelle Reportagen über Tansania und bietet vertiefende kulturelle Einblicke, die Ihre Reisevorbereitung bereichern können.


Fazit: Die richtige Reisezeit für Ihre individuellen Prioritäten

Die optimale Reisezeit für Tansania hängt entscheidend von Ihren persönlichen Prioritäten ab. Drei zentrale Erkenntnisse sollten Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen:

Erstens bietet die klassische Hochsaison von Juni bis Oktober zwar die zuverlässigsten Wildtierbeobachtungen und besten Wetterbedingungen, geht jedoch mit maximalen Preisen und Besucherzahlen einher. Die kleine Trockenzeit im Januar und Februar stellt eine gleichwertige Alternative dar, die 20 bis 30 Prozent Preisersparnis bei hervorragenden Safari-Erlebnissen ermöglicht. Die spektakuläre Kalbungszeit in der südlichen Serengeti bietet sogar einzigartige Szenen, die in der Hauptsaison nicht zu sehen sind.

Zweitens erfordert die Kombination von Safari und Strandurlaub eine präzise zeitliche Abstimmung. Die Monate Juni bis Oktober sowie Januar bis Februar bieten für beide Komponenten optimale Bedingungen. Eine Buchung zehn bis zwölf Monate im Voraus für die Hauptsaison garantiert die besten Unterkünfte in gewünschter Lage, während für die kleine Trockenzeit drei bis sechs Monate ausreichen.

Drittens sollten preisbewusste Reisende die Übergangsmonate November und Dezember sowie die frühe kleine Trockenzeit im Januar in Betracht ziehen. Die Preisunterschiede von 30 bis 50 Prozent zur Hauptsaison ermöglichen entweder erhebliche Ersparnisse oder den Zugang zu höherwertigen Unterkünften zum Budget der Mittelklasse. Die lange Regenzeit von März bis Mai bleibt hingegen nur für absolute Sparfüchse mit hoher Flexibilität empfehlenswert.

Tansania belohnt sorgfältige Planung mit unvergesslichen Erlebnissen. Ob Sie die dramatischen Flussüberquerungen der Migration erleben, die Geburt tausender Kälber beobachten oder an den Traumstränden Sansibars entspannen möchten – die Wahl der richtigen Reisezeit optimiert jede dieser Erfahrungen. Eine fundierte Entscheidung basierend auf Ihren Prioritäten bezüglich Preis, Besucherzahlen und spezifischen Naturereignissen bildet das Fundament für eine erfolgreiche Reise in eines von Afrikas vielseitigsten Destinationen.


Häufig gestellte Fragen zu Tansania

Safari, Sansibar und alles Wichtige für Ihre Reise

Der April stellt eindeutig den ungünstigsten Reisemonat dar. Mit durchschnittlich 300 Millimetern Niederschlag in der Serengeti und bis zu 350 Millimetern auf Sansibar erreichen die Regenfälle ihr Maximum. Viele Lodges schließen komplett, Straßen werden unpassierbar, und die Wildtierbeobachtung gestaltet sich durch dichtes Gras und schlechte Sicht äußerst schwierig. Auch März und Mai gehören zur ungünstigen langen Regenzeit, bieten jedoch etwas bessere Bedingungen als der April. Wenn Sie zeitlich flexibel sind, vermeiden Sie diese drei Monate vollständig.

Für Reisen zwischen Juli und Oktober sollten Sie zehn bis zwölf Monate im Voraus buchen, besonders wenn Sie spezielle Unterkünfte in der nördlichen Serengeti für die Flussüberquerungen wünschen. Erstklassige Lodges mit bester Lage sind oft 14 Monate im Voraus ausgebucht. Für die kleine Trockenzeit im Januar und Februar reichen drei bis sechs Monate Vorlauf. Last-Minute-Buchungen sind in der Hochsaison riskant und führen häufig zu Kompromissen bei Unterkunft und Reiseroute. Planen Sie außerdem Zeit für Visa-Beantragung und Impfungen ein.

Die Große Migration folgt einem vorhersagbaren geografischen Muster, jedoch nicht einem festen Zeitplan. Von Dezember bis März konzentrieren sich die Herden in der südlichen Serengeti, von April bis Juni ziehen sie nordwärts, und von Juli bis Oktober erreichen sie die nördliche Serengeti und den Mara River. Die spektakulären Flussüberquerungen finden hauptsächlich zwischen Juli und September statt, können jedoch täglich variieren. Selbst in der richtigen Region zur richtigen Zeit kann das Timing einzelner Überquerungen unpredictable sein. Eine Garantie existiert nicht, aber eine sorgfältige Planung mit ortskundigen Guides erhöht die Chancen erheblich.

Absolut. Die Monate Januar und Februar bieten außergewöhnliche Safari-Erlebnisse bei 20 bis 30 Prozent niedrigeren Preisen als die Hauptsaison. Die Kalbungszeit in der südlichen Serengeti zieht große Raubtierkonzentrationen an, was einzigartige Beobachtungsmöglichkeiten schafft. Die Besucherzahlen liegen 40 bis 50 Prozent unter denen von August und September, sodass Sie oft allein an Tierherden stehen. Die grüne Landschaft bietet fotografisch reizvolle Kontraste. Einziger Nachteil: Sie verpassen die dramatischen Flussüberquerungen im Norden, erleben dafür aber die Geburt von etwa 400.000 Kälbern innerhalb weniger Wochen.

Die Gezeiten prägen das Stranderlebnis auf Sansibar erheblich, besonders an der Ostküste. Bei Ebbe zieht sich das Wasser bis zu einem Kilometer zurück, was Schwimmen unmöglich macht und den Strand in eine Wattlandschaft verwandelt. Dieses Phänomen betrifft vor allem die Strände von Paje, Jambiani und Matemwe. Die Gezeitenunterschiede betragen bis zu vier Meter und folgen einem etwa sechsstündigen Rhythmus. Die Nord- und Westküste zeigen deutlich geringere Gezeitenunterschiede. Wer einen klassischen Badeurlaub ohne diese Einschränkungen sucht, sollte Nungwi oder Kendwa im Norden wählen oder auf ein Resort mit großzügiger Pool-Anlage setzen.

Eine Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, wird aber generell empfohlen. Hepatitis A und B, Typhus sowie aktuelle Standardimpfungen sollten vorhanden sein. Eine Malaria-Prophylaxe wird ganzjährig empfohlen, da Tansania durchgehend Risikogebiet ist. Die Wahl des Prophylaxe-Medikaments sollte mit einem Tropenmediziner besprochen werden, da verschiedene Wirkstoffe unterschiedliche Nebenwirkungen haben. Beginnen Sie die Konsultation mindestens sechs Wochen vor Abreise, da einige Impfungen mehrere Dosen in bestimmten Zeitabständen erfordern. Eine Reiseapotheke mit Durchfallmedikamenten, Schmerzmitteln und Desinfektionsmittel ist unerlässlich.

Die bewährte Reihenfolge ist fünf bis sieben Tage Safari, gefolgt von fünf bis sieben Tagen Strandurlaub auf Sansibar. Diese Abfolge ermöglicht es, die intensiven Safari-Erlebnisse mit anschließender Entspannung zu verarbeiten. Beginnen Sie mit der Ankunft am Kilimanjaro International Airport und direkter Fahrt in die Nordparks. Nach Abschluss der Safari fliegen Sie von Arusha nach Sansibar. Die optimalen Reisemonate für diese Kombination sind Juni bis Oktober sowie Januar bis Februar, da beide Komponenten dann ideale Bedingungen bieten. Eine Gesamtreisedauer von zwölf bis 14 Tagen gilt als Minimum für eine qualitativ hochwertige Kombination ohne Zeitdruck.

Eine sechstägige Safari in den Nordparks kostet bei mittleren Lodges zwischen 3.000 und 4.500 Euro pro Person, bei gehobenen Unterkünften 5.000 bis 8.000 Euro. Diese Preise beinhalten Unterkunft, Vollpension, Pirschfahrten, Park-Gebühren und Transport. Für eine Woche Strandurlaub auf Sansibar kalkulieren Sie 1.500 bis 3.000 Euro für gehobene Resorts mit Halbpension, 3.500 bis 6.000 Euro für Luxusresorts mit All-inclusive. Internationale Flüge nach Kilimanjaro kosten 700 bis 1.200 Euro ab Deutschland. Inlandsflüge zwischen Arusha und Sansibar schlagen mit 150 bis 250 Euro zu Buche. In der Nebensaison sinken alle Preise um 30 bis 50 Prozent.


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