Die perfekte Luxusroute für Inselhopping auf den Seychellen
Das Inselhopping auf den Seychellen verbindet drei Hauptinseln zu einer unvergesslichen Luxusreise: Mahé als kulturelles Zentrum, Praslin als Naturparadies und La Digue als authentisches Juwel. Für eine angemessene Erkundung dieser Traumdestination sollten Sie 10 bis 14 Tage einplanen, wobei die Kosten zwischen 8.000 und 25.000 EUR pro Person variieren – abhängig von Unterkunft, Transferart und Reisezeit.
Die Seychellen bestehen aus 115 Inseln im westlichen Indischen Ozean, doch die drei Hauptinseln bilden das Herzstück jeder klassischen Inselhopping-Route. Während Mahé mit seiner Hauptstadt Victoria den Ausgangspunkt darstellt, überrascht Praslin mit der UNESCO-Welterbestätte Vallée de Mai, und La Digue bezaubert durch seine zeitlose Atmosphäre ohne Autos.
Dieser Artikel bietet Ihnen:
- Detaillierte Routenplanung mit konkreten Aufenthaltsdauern für jede Insel
- Vergleich aller Transfermöglichkeiten zwischen den Inseln inklusive Preisen
- Luxushotel-Empfehlungen für jede Etappe Ihrer Reise
- Praktische Informationen zu versteckten Kosten und Buchungsfristen
Transfermöglichkeiten zwischen den Inseln im Detail
Die Wahl des richtigen Transportmittels zwischen den Seychellen-Inseln beeinflusst sowohl Ihr Budget als auch Ihr Reiseerlebnis erheblich. Für die Hauptroute zwischen Mahé und Praslin stehen Ihnen vier Optionen zur Verfügung, die sich in Preis, Komfort und Zeitaufwand deutlich unterscheiden.
Die Cat Cocos Fähre verkehrt viermal täglich zwischen Mahé und Praslin und benötigt für die Überfahrt 60 Minuten. Die Tickets kosten zwischen 55 und 65 EUR pro Person und sollten mindestens 2 bis 3 Wochen im Voraus gebucht werden. Beachten Sie, dass bei rauem Wetter Seekrankheit auftreten kann und Fährverbindungen bei extremen Bedingungen komplett ausfallen können.
Inlandsflüge mit Air Seychelles reduzieren die Reisezeit auf 15 Minuten und kosten zwischen 120 und 180 EUR pro Person. Der Check-in muss 45 Minuten vor Abflug erfolgen. Diese Option eignet sich besonders für Reisende mit empfindlichem Magen oder bei ungünstigen Wetterbedingungen auf dem Meer.
Helikopter-Transfers bieten spektakuläre Ausblicke aus der Vogelperspektive, kosten jedoch 380 EUR pro Person für die 15-minütige Strecke zwischen Mahé und Praslin. Für einen kompletten Charterflug müssen Sie mit etwa 2.500 EUR rechnen. Diese Transfers sollten mindestens 48 Stunden im Voraus reserviert werden.
Private Katamaran-Charter beginnen bei 1.200 EUR pro Tag und bieten maximale Flexibilität sowie die Möglichkeit, unterwegs an abgelegenen Buchten zu ankern. Diese Option eignet sich besonders für Gruppen oder Paare, die absolute Privatsphäre und ein individuelles Tempo bevorzugen.
Transfer nach La Digue
Die Fahrt von Praslin nach La Digue erfolgt ausschließlich per Fähre und dauert nur 15 Minuten. Die Verbindungen sind häufig und kosten etwa 15 bis 20 EUR pro Person. Da La Digue keinen Flughafen besitzt, ist die Fähre die einzige reguläre Verbindung zur Insel.
Mahé: Ihr Ausgangspunkt mit kulturellem Tiefgang
Als größte Insel der Seychellen und Standort des internationalen Flughafens bildet Mahé den natürlichen Start- und Endpunkt Ihrer Inselhopping-Route. Planen Sie für diese Insel 3 bis 4 Nächte ein, um sowohl die Hauptstadt Victoria als auch die landschaftliche Vielfalt angemessen zu erkunden.
Victoria ist eine der kleinsten Hauptstädte der Welt und lässt sich bequem an einem halben Tag besichtigen. Der Sir Selwyn Selwyn-Clarke Markt öffnet am frühen Morgen und bietet frische tropische Früchte, Gewürze und lokales Kunsthandwerk. Der zentrale Clock Tower aus dem Jahr 1903 ist eine Miniaturversion des Vauxhall Clock Tower in London und markiert das Herz der Stadt.
Der Beau Vallon Beach an der Nordwestküste gilt als einer der besten Strände Mahés und bietet zahlreiche Wassersportmöglichkeiten. Jeden Mittwochabend findet hier der Beau Vallon Sunset Market statt, wo Sie kreolische Spezialitäten und lokale Handwerkskunst entdecken können.
Der Morne Seychellois Nationalpark bedeckt mehr als 20 Prozent der Inselfläche und bietet geführte Wanderungen durch dichten Bergregenwald. Die Wanderung zum Gipfel des Morne Seychellois auf 905 Metern Höhe ist anspruchsvoll, belohnt aber mit spektakulären Ausblicken über den gesamten Archipel.
Für Luxusreisende empfiehlt sich das Mango House als exklusive Unterkunft auf Mahé. Diese Boutique-Villa bietet nur wenige Suiten und garantiert damit absolute Privatsphäre in einer eleganten Umgebung mit persönlichem Service.
Wichtige Sicherheitshinweise für Mahé
Die Strände an der Südküste Mahés sind zwar landschaftlich reizvoll, können aber gefährliche Strömungen aufweisen. Schwimmen Sie nur an bewachten Stränden und beachten Sie die lokalen Warnhinweise. Die Nationalparkgebühr von 105 SCR (etwa 7 EUR) wird bei Eintritt in geschützte Gebiete fällig und ist bar zu zahlen.
Praslin: Naturwunder und Traumstrände vereint
Praslin ist die zweitgrößte Insel der Seychellen und beherbergt mit dem Vallée de Mai einen der außergewöhnlichsten Naturschätze des Archipels. Für diese Insel sollten Sie 4 bis 5 Nächte einplanen, um sowohl die Naturhighlights als auch die umliegenden kleineren Inseln zu erkunden.
Das Vallée de Mai ist seit 1983 UNESCO-Weltnaturerbe und schützt den einzigartigen Palmwald mit der legendären Coco de Mer. Diese Palme produziert die größten Samen im Pflanzenreich, die bis zu 20 Kilogramm wiegen können. Der Eintritt kostet 350 SCR (etwa 23 EUR) für Erwachsene, und Sie sollten mindestens 2 Stunden für die Erkundung der Wanderwege einplanen.
Der Anse Lazio im Nordwesten Praslins zählt regelmäßig zu den schönsten Stränden der Welt. Der feine weiße Sand, die markanten Granitfelsen und das türkisfarbene Wasser schaffen eine Kulisse, die ihresgleichen sucht. Beachten Sie jedoch, dass dieser Strand nicht bewacht ist und bei bestimmten Wetterbedingungen starke Strömungen aufweisen kann.
Der Anse Georgette ist noch abgeschiedener und nur über das Constance Lemuria Resort oder per Boot erreichbar. Wer über das Resort geht, muss sich vorher anmelden und erhält dann Zugang zu diesem paradiesischen Strand.
Als Unterkunft auf Praslin empfiehlt sich das Le Duc de Praslin, das gehobenen Komfort in ruhiger Lage bietet und sich ideal als Ausgangspunkt für Erkundungen der Insel eignet.
Tagesausflüge von Praslin aus
Curieuse Island liegt nur 15 Minuten per Boot von Praslin entfernt und beherbergt eine große Population von Aldabra-Riesenschildkröten. Die Insel war früher eine Leprakolonie und bietet heute einen interessanten Mangroven-Pfad sowie einsame Strände. Die Bootsausflüge kosten etwa 60 bis 80 EUR pro Person inklusive Snacks und Schnorchelausrüstung.
Die unbewohnte Insel Cousin Island ist ein Naturreservat für Seevögel und kann nur im Rahmen geführter Touren besucht werden. Die Ausflüge sind auf maximal 15 Personen pro Tag beschränkt und müssen im Voraus gebucht werden.
La Digue: Authentisches Inselleben im Zeitlupentempo
La Digue verkörpert die Seychellen von gestern: Ochsenkarren transportieren Baumaterialien, Autos sind selten, und das Fahrrad ist das Hauptverkehrsmittel. Für diese besondere Insel sollten Sie 2 bis 3 Nächte einplanen, um die entspannte Atmosphäre vollständig aufzunehmen.
Die Fahrradverleihstationen befinden sich direkt am Fähranleger und berechnen etwa 10 EUR pro Tag. Die Insel ist klein genug, um sie komplett per Fahrrad zu erkunden, und die Straßen sind relativ flach. Alternativ können Sie auch Elektrofahrräder für etwa 25 EUR pro Tag mieten.
Der Anse Source d’Argent ist der meistfotografierte Strand der Welt und besticht durch seine bizarren rosa-grauen Granitfelsen. Der Zugang erfolgt über das L’Union Estate, wofür eine Eintrittsgebühr von 115 SCR (etwa 8 EUR) fällig wird. Diese historische Plantage zeigt auch die traditionelle Kopra-Produktion und beherbergt Riesenschildkröten.
Der Grand Anse an der Ostküste La Digues ist ein langer, wilder Strand mit beeindruckender Brandung. Zum Schwimmen ist er oft zu gefährlich, aber die Spaziergänge entlang des menschenleeren Strandes sind unvergesslich. Von hier aus können Sie auch zum Petite Anse und Anse Cocos wandern – zwei noch abgelegeneren Buchten.
Praktische Hinweise für La Digue
Auf La Digue gibt es keine Geldautomaten, daher müssen Sie ausreichend Bargeld von Praslin oder Mahé mitbringen. Die meisten Restaurants und Unterkünfte akzeptieren zwar Kreditkarten, aber für kleinere Einkäufe und Fahrradverleih benötigen Sie Bargeld. Die medizinische Versorgung ist begrenzt und beschränkt sich auf eine kleine Klinik für Notfälle.
Die Insel verfügt über mehrere kleine Supermärkte, die jedoch ein eingeschränktes Sortiment führen. Für spezielle Ernährungsbedürfnisse oder Vorlieben sollten Sie Vorräte von Mahé oder Praslin mitbringen.
Private Inseln für ultimativen Luxus
Für Reisende, die absolute Exklusivität suchen, bieten die Privatinseln North Island und Desroches Island ein Erlebnis jenseits der klassischen Inselhopping-Route. Diese Destinationen erfordern deutlich höhere Budgets, liefern dafür aber unvergleichliche Privatsphäre und Service.
North Island beherbergt nur 11 Villen und ist Rückzugsort für Prominente und Honeymooner mit höchsten Ansprüchen. Die Anreise erfolgt per privatem Helikopter von Mahé aus in etwa 20 Minuten. Der Mindestaufenthalt beträgt 3 bis 4 Nächte, und Buchungen sollten 9 bis 12 Monate im Voraus erfolgen. Die Kosten beginnen bei etwa 4.000 EUR pro Nacht und Villa.
Das Four Seasons at Desroches Island liegt etwa 230 Kilometer südwestlich von Mahé und ist nur per Charterflug erreichbar. Die Insel bietet kilometerlange, menschenleere Strände und eines der besten Tauch- und Schnorchelreviere der Seychellen. Der Transfer dauert etwa 35 Minuten und wird vom Resort organisiert.
Beide Privatinseln eignen sich hervorragend als Abschluss einer klassischen Inselhopping-Route, wenn Sie nach den Erkundungstouren auf Mahé, Praslin und La Digue noch einige Tage absolute Ruhe und Verwöhnung suchen. Die Kombination aus aktivem Inselhopping und entspannendem Privatinsel-Aufenthalt schafft eine perfekt ausbalancierte Luxusreise.
Beste Reisezeit und klimatische Bedingungen
Die Seychellen liegen außerhalb des Zyklongürtels und bieten ganzjährig tropisches Klima mit Temperaturen zwischen 24 und 32 Grad Celsius. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Jahreszeiten, die Ihre Reiseplanung beeinflussen sollten.
Die optimalen Reisemonate sind April bis Mai sowie Oktober bis November. In diesen Übergangszeiten sind die Winde schwächer, das Meer ruhiger und die Luftfeuchtigkeit angenehmer. Zudem liegen die Preise für Unterkünfte etwa 20 bis 30 Prozent unter den Hochsaisonpreisen. Die Sicht beim Schnorcheln und Tauchen ist in diesen Monaten besonders gut.
Die Hochsaison erstreckt sich von Dezember bis Januar sowie von Juli bis August. In diesen Zeiträumen müssen Sie mit deutlich höheren Preisen und mehr Besuchern an den beliebten Stränden rechnen. Luxusunterkünfte sollten für diese Monate 6 bis 9 Monate im Voraus gebucht werden.
Der Nordwest-Monsun herrscht von November bis März und bringt wärmere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeit. Das Meer ist in dieser Zeit an den Nordwest-Stränden meist ruhig, während die Südost-Küsten windiger sein können.
Der Südost-Monsun von Mai bis September bringt kühlere, trockenere Luft und stärkere Winde. Die See kann rauer sein, was Fährverbindungen gelegentlich beeinträchtigt. Für Surfer und Segler sind dies jedoch ideale Bedingungen. Die Vegetation ist in dieser Zeit weniger üppig, da es weniger regnet.
Versteckte Kosten und Budget-Planung
Bei der Budgetplanung für Ihr Seychellen-Inselhopping sollten Sie folgende zusätzliche Kosten berücksichtigen: Die Nationalparkgebühr beträgt 105 SCR und wird bei Eintritt in Schutzgebiete fällig. Die Ausreiseabgabe von 50 EUR ist normalerweise im Flugticket enthalten, prüfen Sie dies aber bei Ihrer Buchung.
Restaurantbesuche außerhalb der Hotels kosten für ein gehobenes Abendessen etwa 60 bis 100 EUR pro Person. Alkoholische Getränke sind aufgrund hoher Importsteuern teuer – rechnen Sie mit etwa 8 bis 12 EUR für ein Bier und 15 bis 25 EUR für einen Cocktail.
Mietwagen auf Mahé und Praslin kosten zwischen 50 und 80 EUR pro Tag. Der Linksverkehr und die engen, kurvigen Bergstraßen erfordern konzentriertes Fahren. Ein internationaler Führerschein ist erforderlich.
Empfohlene Routenplanung für verschiedene Aufenthaltsdauern
Die klassische 10-Tage-Route beginnt mit 3 Nächten auf Mahé, gefolgt von 4 Nächten auf Praslin und 2 Nächten auf La Digue, bevor Sie für die letzte Nacht nach Mahé zurückkehren. Diese Aufteilung erlaubt eine entspannte Erkundung jeder Insel ohne Hetze.
Für eine 14-Tage-Luxusroute empfiehlt sich folgende Aufteilung: 3 Nächte Mahé für Ankommen und Akklimatisierung, 4 Nächte Praslin mit Tagesausflügen zu den umliegenden Inseln, 3 Nächte La Digue für intensives Erleben der entspannten Atmosphäre, gefolgt von 3 Nächten auf einer Privatinsel wie North Island oder Desroches, und abschließend 1 Nacht auf Mahé vor dem Rückflug.
Eine kompakte 7-Tage-Route konzentriert sich auf das Wesentliche: 2 Nächte Mahé, 3 Nächte Praslin und 2 Nächte La Digue. Diese Variante ist machbar, lässt aber wenig Spielraum für spontane Aktivitäten oder Entspannung.
Unabhängig von der gewählten Route sollten Sie immer mindestens eine Puffernacht vor Ihrem internationalen Rückflug auf Mahé einplanen. Wetterbedingte Verzögerungen bei Fährverbindungen kommen gelegentlich vor, und Sie wollen Ihren Langstreckenflug nicht verpassen.
Buchungsstrategien für Luxusreisende
Für Unterkünfte in der Luxuskategorie gilt: Je früher Sie buchen, desto besser. Die exklusivsten Resorts wie North Island oder das Mango House verfügen nur über wenige Einheiten und sind in der Hochsaison oft Monate im Voraus ausgebucht. Eine Vorlaufzeit von 6 bis 9 Monaten ist für reguläre Reisezeiten empfehlenswert, für Weihnachten und Neujahr sogar 12 Monate.
Die Buchung von Transfers sollte gleichzeitig mit der Unterkunft erfolgen. Helikopter-Transfers haben begrenzte Kapazitäten und können kurzfristig nicht verfügbar sein. Auch private Katamaran-Charter sind während der Hochsaison stark nachgefragt.
Praktische Reisetipps für Ihr Seychellen-Inselhopping
Die Anreise zu den Seychellen erfolgt typischerweise über Emirates via Dubai oder über andere europäische Drehkreuze. Der internationale Flughafen auf Mahé wird von mehreren Fluggesellschaften angeflogen. Die Flugzeit von Deutschland beträgt etwa 10 bis 14 Stunden je nach Verbindung und Umsteigezeit.
Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise kein Visum und erhalten bei Ankunft eine Aufenthaltsgenehmigung für zunächst 30 Tage. Sie müssen einen gültigen Reisepass, Rückflugticket, Hotelbuchungsbestätigung und Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel vorweisen können.
Die offizielle Währung ist die Seychellen-Rupie (SCR), wobei der Wechselkurs etwa 15 SCR für 1 EUR beträgt. In gehobenen Hotels und Restaurants werden internationale Kreditkarten akzeptiert. Geldautomaten finden Sie auf Mahé und Praslin, aber nicht auf La Digue.
Die medizinische Versorgung auf den Seychellen ist auf Mahé am besten. Das Seychelles Hospital in Victoria verfügt über moderne Ausstattung für Standardbehandlungen. Für komplexere Eingriffe müssen Patienten nach Mauritius oder zurück nach Europa geflogen werden. Eine umfassende Reisekrankenversicherung mit Rücktransportschutz ist daher unerlässlich.
Das Mobilfunknetz funktioniert auf den drei Hauptinseln gut, auf kleineren und privaten Inseln kann die Abdeckung eingeschränkt sein. Die beiden Hauptanbieter Cable & Wireless und Airtel bieten Prepaid-SIM-Karten ab etwa 10 EUR an. Die meisten Hotels bieten WLAN, teilweise gegen Gebühr.
Nachhaltigkeit und Naturschutz
Die Seychellen nehmen Umweltschutz sehr ernst. Plastiktüten sind seit mehreren Jahren verboten, und die Einfuhr von Einwegplastik ist stark reguliert. Als Besucher sollten Sie wiederverwendbare Wasserflaschen mitbringen und auf Sonnenschutz ohne schädliche Chemikalien achten, da diese die empfindlichen Korallenriffe schädigen.
Beim Schnorcheln und Tauchen ist es streng verboten, Korallen zu berühren oder zu beschädigen. Die Meeresschutzgebiete rund um die Inseln sind deutlich gekennzeichnet, und das Sammeln von Muscheln oder anderen Meerestieren ist untersagt. Weitere Informationen zu nachhaltigen Reisepraktiken finden Sie auf der offiziellen Website des Seychelles Tourism Board.
Viele Luxusresorts auf den Seychellen engagieren sich aktiv für Naturschutzprojekte, von Schildkröten-Schutzprogrammen bis zu Korallenriff-Restaurierung. Als Gast können Sie oft an diesen Initiativen teilnehmen und so einen positiven Beitrag zum Erhalt dieses Paradieses leisten.
Fazit: Ihre perfekte Seychellen-Inselhopping-Route
Seychellen-Inselhopping verbindet drei einzigartige Inseln zu einer unvergesslichen Luxusreise: Mahé als kulturelles Zentrum mit dem Morne Seychellois Nationalpark, Praslin mit dem UNESCO-Welterbe Vallée de Mai und den Traumstränden Anse Lazio und Anse Georgette, sowie La Digue mit seinem authentischen Charme und dem legendären Anse Source d’Argent. Die ideale Reisedauer beträgt 10 bis 14 Tage, wobei die optimalen Reisemonate April bis Mai und Oktober bis November beste Bedingungen bei niedrigeren Preisen bieten.
Die drei wichtigsten Erkenntnisse für Ihre Planung: Erstens erfordern Luxusunterkünfte eine Vorlaufzeit von 6 bis 12 Monaten, besonders für exklusive Resorts wie North Island oder das Mango House auf Mahé. Zweitens variieren die Transferkosten erheblich – von 55 EUR für die Fähre bis zu 2.500 EUR für einen Helikopter-Charter –, wobei die Wahl vom persönlichen Budget und gewünschten Erlebnis abhängt. Drittens sollten Sie versteckte Kosten wie Nationalparkgebühren, teure Restaurantbesuche außerhalb der Hotels und hohe Preise für Alkohol einkalkulieren, um budgetäre Überraschungen zu vermeiden.
Die Seychellen bieten Luxusreisenden eine perfekte Kombination aus spektakulärer Natur, exklusiven Unterkünften und der Möglichkeit, zwischen aktivem Erkunden und absoluter Entspannung zu wechseln. Mit der richtigen Planung und den Informationen aus diesem Artikel steht Ihrem Traumurlaub im Indischen Ozean nichts mehr im Wege. Die einzigartige Kombination aus Granitfelsen, Palmenstränden und türkisfarbenem Wasser macht die Seychellen zu einem der exklusivsten Reiseziele weltweit – und Inselhopping zur besten Art, dieses Paradies zu erleben.
Häufig gestellte Fragen zum Seychellen-Urlaub
Praktische Antworten für Ihre Reiseplanung
Für ein sinnvolles Inselhopping auf den drei Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue sollten Sie mindestens 10 Tage einplanen. Dies erlaubt 3 Nächte auf Mahé, 4 Nächte auf Praslin und 2 bis 3 Nächte auf La Digue. Mit dieser Dauer können Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten jeder Insel in angemessenem Tempo erkunden, ohne täglich die Unterkunft wechseln zu müssen. Wer zusätzlich eine Privatinsel besuchen möchte, sollte 14 Tage einplanen.
Für Luxusreisende empfiehlt sich die Kombination verschiedener Transferarten: Helikopter-Transfer von Mahé nach Praslin für das spektakuläre Erlebnis aus der Vogelperspektive (380 EUR pro Person, 15 Minuten), und die kurze Fähre von Praslin nach La Digue (15 Minuten). Private Katamaran-Charter ab 1.200 EUR pro Tag bieten maximale Flexibilität und sind ideal für Paare oder kleine Gruppen, die unterwegs an abgelegenen Buchten ankern möchten. Inlandsflüge mit Air Seychelles (120-180 EUR) sind eine gute Mittelweg-Option.
Die optimalen Monate für Seychellen-Inselhopping sind April bis Mai und Oktober bis November. In diesen Übergangsphasen zwischen den Monsunen herrschen ruhigere Winde, das Meer ist glatter für Fährverbindungen, und die Sicht beim Schnorcheln ist ausgezeichnet. Zudem liegen die Hotelpreise 20 bis 30 Prozent unter der Hochsaison. Die Temperaturen bewegen sich angenehm zwischen 25 und 30 Grad Celsius bei moderater Luftfeuchtigkeit. Für Taucher bieten diese Monate die beste Unterwassersicht.
Neben den offensichtlichen Kosten für Unterkunft und Transfers fallen folgende zusätzliche Ausgaben an: Nationalparkgebühren von 105 SCR (etwa 7 EUR) für geschützte Gebiete wie Vallée de Mai, Ausreiseabgabe von 50 EUR (meist im Ticket enthalten), Eintritt zum L’Union Estate auf La Digue (115 SCR), Restaurantbesuche außerhalb der Hotels (60-100 EUR pro Person für gehobene Küche), Fahrradverleih auf La Digue (10 EUR pro Tag) und Mietwagen auf Mahé oder Praslin (50-80 EUR pro Tag). Alkoholische Getränke sind aufgrund hoher Importsteuern besonders teuer.
Die Notwendigkeit eines Mietwagens hängt von der jeweiligen Insel ab. Auf Mahé ist ein Mietwagen sehr empfehlenswert, um die weitläufige Insel zu erkunden und abgelegene Strände zu erreichen. Auf Praslin ist ein Mietwagen praktisch, aber nicht zwingend notwendig – Taxis sind verfügbar und viele Hotels bieten Shuttle-Services. Auf La Digue gibt es kaum Autos, hier ist das Fahrrad das Standard-Fortbewegungsmittel. Beachten Sie den Linksverkehr und die teilweise sehr engen Bergstraßen auf Mahé. Ein internationaler Führerschein ist erforderlich, und die Mietwagenkosten liegen bei 50 bis 80 EUR pro Tag.
Für Luxusunterkünfte auf den Seychellen gilt: Je früher, desto besser. Exklusive Resorts wie North Island mit nur 11 Villen erfordern eine Buchung 9 bis 12 Monate im Voraus, besonders für die Hochsaison von Dezember bis Januar und Juli bis August. Für gehobene Hotels auf den Hauptinseln sollten Sie 6 bis 9 Monate Vorlaufzeit einplanen. In der Nebensaison (April-Mai, Oktober-November) sind auch kurzfristigere Buchungen möglich, allerdings zu höheren Preisen als bei frühzeitiger Reservierung. Gleichzeitig mit der Unterkunft sollten auch Helikopter-Transfers und private Katamaran-Charter gebucht werden.
Seychellen-Inselhopping ist grundsätzlich auch für Familien geeignet, erfordert aber sorgfältige Planung. Die häufigen Unterkunftswechsel können für kleine Kinder anstrengend sein, daher empfiehlt sich eine reduzierte Route mit längeren Aufenthalten pro Insel. Viele Strände haben flache, geschützte Bereiche, die für Kinder sicher sind, während andere Strände mit starken Strömungen und unbewachten Bereichen weniger geeignet sind. Nicht alle Luxusresorts akzeptieren Kinder – dies sollte vor der Buchung geklärt werden. Die medizinische Versorgung auf den kleineren Inseln ist eingeschränkt, was bei Kindern besonders zu beachten ist.
Obwohl die offizielle Währung die Seychellen-Rupie (SCR) ist, akzeptieren viele Hotels, Restaurants und Touranbieter Euro als Zahlungsmittel. Der Wechselkurs ist jedoch meist ungünstiger als bei Zahlung in Landeswährung. In gehobenen Hotels werden internationale Kreditkarten weitgehend akzeptiert. Bargeld in Euro oder Dollar kann problemlos in Banken und Wechselstuben auf Mahé und Praslin getauscht werden. Auf La Digue gibt es keine Geldautomaten, daher sollten Sie ausreichend Bargeld von den anderen Inseln mitbringen. Für Trinkgelder und kleinere Einkäufe ist Bargeld in Landeswährung praktischer.





