Mauritius

Golfurlaub Mauritius: Die besten Championship-Plätze

Von: TourDreams-Redaktion 10. Juli 2026 9 Min. Lesezeit
Symbolbild, KI-generiert

Golfen auf Mauritius: Championship-Greens zwischen Lagune und Bergpanorama

Mauritius zählt mit rund neun bis zehn 18-Loch-Plätzen zu den etablierten Golfdestinationen im Indischen Ozean. Mehrere davon sind echte Championship-Anlagen mit Par 72 und über 6.000 Metern Länge, gestaltet von Namen wie Bernhard Langer, Ernie Els und Peter Matkovich. Die meisten Top-Plätze sind an gehobene Resorts angebunden, wodurch Hotelgäste oft von vergünstigten oder kostenlosen Greenfees profitieren.

Die beste Reisezeit fällt in die Trockensaison von Mai bis November bei angenehmen 22 bis 27 °C. Deutsche Staatsbürger reisen visumfrei bis zu 90 Tage ein, Pflichtimpfungen gibt es keine. Dieser Artikel liefert Ihnen eine fundierte Orientierung für Ihre Golfplanung.

Was dieser Artikel bietet:

  • Detaillierte Vorstellung der wichtigsten Championship-Plätze inklusive Greenfees
  • Konkrete Empfehlungen zu Reisezeit, Regionen und Transferzeiten
  • Ehrliche Hinweise zu Kosten, Buggypflicht und Inklusivangeboten
  • Hoteltipps mit direktem Golfzugang und eine umfassende FAQ-Sektion

Überblick: Mauritius als Golfdestination

Geografische Lage und Besonderheiten

Die Golfplätze verteilen sich über die gesamte Insel, mit deutlichen regionalen Schwerpunkten im Osten, Süden und Westen. Charakteristisch sind die Lagunenlöcher direkt am türkisfarbenen Wasser, Mangrovenpassagen und Fairways mit Blick auf die markanten Bergformationen wie den Le Morne Brabant.

Viele Anlagen sind als Resort-Plätze konzipiert, was eine hohe Pflegequalität und gute Infrastruktur garantiert. Die Verbindung aus tropischem Klima, anspruchsvollem Design und Luxus-Hotellerie macht die Insel zu einer ganzjährig attraktiven, aber besonders in der Trockensaison empfehlenswerten Adresse.

Mauritius verbindet Championship-Golf von Weltklasse-Designern mit Lagunenkulisse – eine seltene Kombination im Indischen Ozean.

Die Anzahl und Qualität der Plätze

Mit etwa neun bis zehn 18-Loch-Plätzen ist das Angebot überschaubar, aber qualitativ hochwertig. Mehrere Plätze tragen das Prädikat Championship, definiert durch Par 72 und Längen jenseits der 6.000 Meter. Externe Greenfees bewegen sich je nach Platz und Saison zwischen 60 und 180 Euro, während Hotelgäste großer Gruppen wie Beachcomber oder LUX* häufig Preisvorteile genießen.


Die besten Championship-Plätze im Detail

Heritage Golf Club, Bel Ombre

Der Heritage Golf Club im Süden gilt als Turnierzentrum der Insel und war Austragungsort des AfrAsia Bank Mauritius Open der DP World Tour. Der von Peter Matkovich gestaltete Par-72-Platz misst rund 6.435 Meter und präsentiert sich außergewöhnlich gepflegt. Das Greenfee liegt bei etwa 120 bis 160 Euro.

Ehrlich gesagt liegt der Platz etwas abgelegen, was für Gäste anderer Regionen längere Anfahrten bedeutet. Wer jedoch in Bel Ombre logiert, findet hier eine der anspruchsvollsten Runden der Insel.

Ile aux Cerfs, Ostküste

Der von Bernhard Langer entworfene Platz auf der vorgelagerten Insel Ile aux Cerfs ist ausschließlich per Boot erreichbar. Die spektakuläre Lage zwischen Lagune und Wald macht ihn zu einem der fotogensten Plätze des Indischen Ozeans. Das Greenfee bewegt sich zwischen 130 und 170 Euro.

WICHTIG

Für Ile aux Cerfs müssen Sie ausreichend Zeit für den Bootstransfer einplanen. Reservieren Sie Tee-Time und Boot zusammen und kalkulieren Sie großzügig, um Stress vor dem Abschlag zu vermeiden.

Anahita / Four Seasons, Beau Champ

Im Osten liegt der Ernie-Els-Platz von Anahita, der zum Four Seasons gehört. Küsten- und Mangrovenlöcher prägen das anspruchsvolle Layout. Mit Greenfees zwischen 150 und 180 Euro zählt er zu den hochpreisigsten Anlagen der Insel – die Qualität rechtfertigt den Preis jedoch für ambitionierte Spieler.

Paradis Golf Club, Le Morne

Am Fuß des Le Morne im Westen liegt der Paradis Golf Club mit reizvollen Lagunenlöchern. Das Greenfee bewegt sich zwischen 70 und 110 Euro, für Resortgäste sind oft freie Greenfees inkludiert. Die trockenere Westzone macht den Platz besonders wetterstabil.

Tamarina Golf Club, Tamarin

Der Tamarina Golf Club im Westen ist ein naturbelassener Par-72-Platz mit Bergblick. Mit Greenfees von etwa 80 bis 120 Euro bietet er ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Daneben ergänzt das Avalon Golf Estate im Hochland von Bois Chéri das Inland-Angebot.

Von der windexponierten Ostküste bis zur trockenen Westzone bietet jede Region ihren eigenen Golfcharakter.


Überblickstabelle der Championship-Plätze

PlatzRegionDesignerGreenfee (extern)
Heritage Golf ClubBel Ombre (Süden)Peter Matkovich120–160 EUR
Ile aux CerfsOstküste (Insel)Bernhard Langer130–170 EUR
Anahita / Four SeasonsBeau Champ (Osten)Ernie Els150–180 EUR
Paradis Golf ClubLe Morne (Westen)70–110 EUR
Tamarina Golf ClubTamarin (Westen)80–120 EUR

Die Angaben unterliegen saisonalen Schwankungen und Wechselkursbewegungen. Der Kurs lag im Zeitraum 2024/25 bei etwa 1 Euro zu 48 bis 50 Mauritius-Rupien. Prüfen Sie die aktuellen Tarife stets direkt beim Club oder Resort.


Regionen und Transferzeiten

Welche Basis sich für Golfreisende eignet

Der Osten rund um Belle Mare und Beau Champ weist die höchste Dichte an Championship-Plätzen auf – Anahita, Ile aux Cerfs und Belle Mare liegen hier nah beieinander. Der Transfer vom Flughafen dauert etwa 45 bis 60 Minuten. Der Süden mit Bel Ombre punktet durch das Turnierzentrum Heritage, ebenfalls bei 45 bis 60 Minuten Transferzeit.

Der Westen um Le Morne und Black River ist trockener und beherbergt Paradis sowie Dinarobin, allerdings bei längeren 60 bis 75 Minuten Anfahrt. Der flughafennahe Südosten um Blue Bay eignet sich mit nur 10 bis 20 Minuten ideal für An- und Abreise.

INSIDER-TIPP

Viele Reisende unterschätzen die Transferzeiten auf Mauritius. Wählen Sie für mehrere Plätze den Osten oder Süden als Basis und mieten Sie einen Wagen für maximale Flexibilität – beachten Sie dabei den Linksverkehr.

Anreise und Tourismusinformationen

Direkte Verbindungen bietet unter anderem Air Mauritius, das den Flughafen Sir Seewoosagur Ramgoolam im Südosten anfliegt. Für allgemeine Reise- und Zielgebietsinformationen lohnt ein Blick auf die offizielle Seite der Mauritius Tourism Promotion Authority. Aktuelle Einreise- und Sicherheitshinweise finden Sie beim Auswärtigen Amt.


Beste Reisezeit fürs Golf

Trockensaison als ideales Zeitfenster

Die Monate Mai bis November bieten mit trockenem Wetter, kühleren Temperaturen von 22 bis 27 °C und niedriger Luftfeuchte ideale Bedingungen. Besonders stabil zeigen sich August und September. Von Dezember bis April wird es heiß und feucht, zudem besteht Zyklonrisiko mit Spitzen zwischen Januar und März.

Die Ostküste ist generell windiger als der Westen, was bei lagunennahen Löchern strategisch relevant wird. Frühe Tee-Times vor 10 Uhr helfen, Hitze und Nachmittagsschauer zu umgehen.

GUT ZU WISSEN

Wegen der Zyklonsaison von Dezember bis März empfiehlt sich eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung. So sind Sie bei wetterbedingten Ausfällen finanziell abgesichert.


Hotel-Empfehlungen für Golfreisende

Resorts mit direktem Golfzugang

Die Wahl des Resorts entscheidet maßgeblich über Greenfee-Vorteile und Erreichbarkeit der Plätze. Drei Häuser eignen sich besonders für golfaffine Gäste:

Dinarobin Beachcomber Golf Resort & Spa in Le Morne bietet direkten Zugang zum Paradis Golf Club. Das golffokussierte Luxusresort liegt im trockeneren Westen, der Transfer beträgt rund 60 bis 75 Minuten. Ideal für Spieler, die Lagunenlöcher mit Bergkulisse suchen.

Vogelperspektive auf Dinarobin Beachcomber Golf Resort & Spa mit weißem Sandstrand und grüner Vegetation

LUX* Belle Mare an der Ostküste ist eine erstklassige Basis für Anahita und Ile aux Cerfs. Das Luxusresort liegt bei 45 bis 60 Minuten Transferzeit und überzeugt durch seine zentrale Lage in der platzdichtesten Region.

Luftaufnahme des Lux Belle Mare Pools mit geschwungenem Becken, weißen Sonnenschirmen und Palmen auf Mauritius

Shandrani Beachcomber Resort & Spa im Südosten bei Blue Bay liegt nur 10 bis 20 Minuten vom Flughafen entfernt. Mit All-inclusive-Option und Beachcomber-Golfkooperation für Greenfees ist es ideal für An- und Abreise.

Luftaufnahme des Shandrani Beachcomber Resort & Spa mit geschwungenem Pool, Palmen und weißem Sandstrand auf Mauritius

Wer ein weiteres Beachcomber-Haus mit Golfkooperation sucht, findet im Victoria Beachcomber Resort & Spa eine komfortable Alternative mit Zugang zu den Gruppenvorteilen.

Vogelperspektive auf Victoria Beachcomber Resort & Spa mit großem Pool, Palmen, weißen Sandstrand und blauen Dächern

Worauf bei der Buchung zu achten ist

Inklusivangebote für Golf gelten in der Regel nur für den hauseigenen Platz. Möchten Sie mehrere Plätze spielen, müssen zusätzliche Greenfees separat eingeplant werden. Klären Sie bei der Resortbuchung genau, welche Plätze inkludiert sind.

„All-inclusive Golf“ bedeutet meist nur den hauseigenen Platz – zusätzliche Runden kosten extra.


Buchung, Ablauf und Kosten

Sinnvolle Reihenfolge der Planung

Beginnen Sie mit der Wahl von Region und Resort, prüfen Sie anschließend die inkludierten Plätze und reservieren Sie frühzeitig Tee-Times – besonders in der Hauptsaison von Mai bis November. Zusätzliche Plätze buchen Sie separat. Für umfangreiche Tipps zur gesamten Inselplanung lohnt der ultimative Luxus-Guide für Mauritius.

Kostenübersicht im Detail

Neben dem externen Greenfee von 60 bis 180 Euro kommen weitere Posten hinzu: Ein Buggy kostet etwa 30 bis 50 Euro, die Schlägermiete 25 bis 45 Euro pro Runde. Caddie oder Trolley sind optional, Trinkgeld ist üblich. Bezahlt wird in Mauritius-Rupien oder per Karte, meist auch in Euro.

KOSTENRECHNUNG

Für eine Runde auf einem Top-Platz sollten externe Gäste realistisch mit 150 bis 230 Euro rechnen: Greenfee plus Buggy und gegebenenfalls Leihausrüstung. Eigene Schläger lohnen sich bei mehreren geplanten Runden.


Ausrüstung, Dresscode und Spielbedingungen

Was Sie auf der Runde beachten sollten

Der Dresscode verlangt Polohemd und Softspikes. Wegen Sonne und Feuchtigkeit sind Sonnenschutz mit LSF 50, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser unverzichtbar. Auf bewaldeten und mangrovennahen Plätzen wie Anahita oder Ile aux Cerfs ist Insektenschutz ratsam.

Küsten- und lagunennahe Löcher sind windexponiert, was die Schlagwahl beeinflusst. Bei Gewitter ist das Spiel aus Sicherheitsgründen umgehend abzubrechen. Auf manchen Plätzen besteht Buggypflicht, was zusätzliche Kosten verursacht – fragen Sie vorab nach.

Golf als Teil eines aktiven Inselurlaubs

Mauritius bietet weit mehr als Golf. Wer Abwechslung sucht, findet an der Westküste exzellente Wassersportbedingungen. Lesenswert ist dazu unser Beitrag über das Kitesurfen in Le Morne, das die Insel zur Weltklasse-Adresse für Wassersportler macht und sich gut mit einer Golfrunde am selben Standort kombinieren lässt.


Fazit

Mauritius bietet Golfreisenden eine hochwertige, wenn auch überschaubare Auswahl an Championship-Plätzen in spektakulärer Kulisse. Drei Erkenntnisse bleiben entscheidend für Ihre Planung:

  • Reisezeit gezielt wählen: Die Trockensaison von Mai bis November, insbesondere August und September, liefert ideale Bedingungen und umgeht das Zyklonrisiko.
  • Resort und Region strategisch planen: Der Osten und Süden bieten die höchste Plätzedichte. Hotelgäste profitieren von Greenfee-Vorteilen, doch Inklusivangebote gelten meist nur für den hauseigenen Platz.
  • Kosten realistisch kalkulieren: Externe Greenfees von 60 bis 180 Euro plus Buggy und Ausrüstung summieren sich. Eigene Schläger und frühe Tee-Times lohnen sich.

Reservieren Sie Tee-Times und Greenfees frühzeitig über Resort oder Club, prüfen Sie aktuelle Tarife direkt vor Ort und sichern Sie sich mit einer passenden Reiseversicherung gegen wetterbedingte Ausfälle ab. So wird Ihr Golfurlaub auf Mauritius zu einer rundum gelungenen Reise.


Gut zu wissen

Häufig gestellte Fragen zum Mauritius-Urlaub

Insider-Tipps und praktische Antworten

Mauritius verfügt über etwa neun bis zehn 18-Loch-Plätze. Mehrere davon sind Championship-Anlagen mit Par 72 und Längen über 6.000 Metern, gestaltet von renommierten Designern wie Bernhard Langer, Ernie Els und Peter Matkovich. Die meisten Top-Plätze sind an gehobene Resorts angebunden.

Externe Gäste zahlen je nach Platz und Saison zwischen 60 und 180 Euro. Der Heritage Golf Club liegt bei 120 bis 160 Euro, Anahita bei 150 bis 180 Euro, während Paradis mit 70 bis 110 Euro günstiger ist. Hotelgäste großer Resortgruppen erhalten oft kostenlose oder vergünstigte Greenfees.

Ideal ist die Trockensaison von Mai bis November mit angenehmen 22 bis 27 °C, niedriger Luftfeuchte und stabilem Wetter. August und September gelten als besonders zuverlässig. Von Dezember bis April ist es heiß und feucht, zudem besteht Zyklonrisiko mit Spitzen zwischen Januar und März.

Nein, deutsche Staatsbürger reisen visumfrei bis zu 90 Tage ein. Pflichtimpfungen gibt es nicht. Aktuelle Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise sollten Sie dennoch vor Abreise beim Auswärtigen Amt prüfen, da sich Regelungen ändern können.

Der Bernhard-Langer-Platz auf Ile aux Cerfs gilt durch seine Insellage als einer der fotogensten Plätze. Er ist ausschließlich per Boot erreichbar, weshalb Sie ausreichend Zeit für den Transfer einplanen sollten. Das Greenfee liegt bei 130 bis 170 Euro.

Der Osten um Belle Mare und Beau Champ bietet die höchste Plätzedichte mit Anahita, Ile aux Cerfs und Belle Mare. Auch der Süden mit dem Heritage in Bel Ombre ist empfehlenswert. Für die Anreise ist der flughafennahe Südosten um Blue Bay praktisch.

Inklusivangebote gelten meist nur für den hauseigenen Platz. Möchten Sie mehrere Anlagen spielen, müssen zusätzliche Greenfees separat gebucht werden. Klären Sie bei der Resortbuchung genau, welche Plätze im Paket enthalten sind, um Überraschungen zu vermeiden.

Bei mehreren geplanten Runden lohnt sich eigene Ausrüstung. Leihschläger sind auf den Plätzen verfügbar, jedoch begrenzt und kosten 25 bis 45 Euro pro Runde. Wer nur eine einzelne Runde spielt, kommt mit der Leihausrüstung gut zurecht.

Auf manchen Plätzen besteht Buggypflicht, was zusätzliche Kosten von 30 bis 50 Euro pro Runde verursacht. Fragen Sie vorab beim Club nach, ob ein Buggy verpflichtend ist. Bei der heißen Witterung kann ein Buggy ohnehin die angenehmere Wahl sein.


Tags: Luxusresorts
Teilen:
← Vorheriger Beitrag Kitesurfen Le Morne: Warum Mauritius zur Weltklasse-Adresse für… Nachster Beitrag → Flugzeit Mauritius: Wie lange fliegt man nach Mauritius?

Weiterlesen

Weitere Artikel zum Thema Mauritius

Newsletter

Reiseinspiration direkt in Ihr Postfach

Erhalten Sie exklusive Insider-Tipps und Sonderangebote fur Ihre nachste Traumreise.

Name(erforderlich)
E-Mail(erforderlich)
Datenschutz(erforderlich)
Kontakt

Kontaktieren Sie uns

Haben Sie Fragen zu unseren Reisen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!